Fr.-So. 05.-07. Juli 2019 Schloss Mamling

Award 2013

Das Afrika Festival auf Schloss Mamling zeichnete 2013 zwei würdige Kulturbotschafter Afrikas für Ihre Pionierarbeit mit einem Afrika Festival AWARD 2013 Schloss Mamling aus.

Award-Bamgbola

Ambali Bamgbola geboren 1945 in Ilorin, Nigeria, wuchs in unmittelbarer Nähe der Hauptstadt Lagos auf. Bis 1964 besuchte er die Eko-Boys Highschool in Lagos und kam 1969 zum Studium nach München. 1977 absolvierte er die Hochschule für Grafik. Seit über 30 Jahren lebt und arbeitet er in der bayer. Landeshauptstadt. Unverkennbar spiegeln sich in seinen Bildern die Wurzeln der traditionellen afrikanischen Kultur wider. Mal in zurückhaltender, mal in äußerst expressiver Farb- und Formgebung finden sich Themen, in denen sich Bamgbola mit den gesellschaftlichen Verhältnissen in seiner Heimat und Menschen, die ihn auf seinem Lebensweg begleitet haben, auseinandersetzt.

Award-Mamdou-Fall

Mamadou Fall ist in Dakar geboren und aufgewachsen. 1966 wird er dort entdeckt, als Maurice Senor Senghor, der Direktor des Theatre National Darsteller für eine Filmrolle sucht. Dieser ist so begeistert, dass er ihn auch gleich für das Ballet National du Senegal engagiert. Bereits 1967 gewinnt Mamadou Fall beim Festival de la Danse in Hamamed gegen eine Auswahl von Tänzern aus 14 Ländern Europas und Afrikas den ersten Preis als bester Solotänzer. Es folgen fünf Jahre Arbeit mit dem Ballet National du Senegal, wo er zum Maître de Ballet berufen wird. Fortan arbeitet Mamadou Fall als Tanzlehrer, Solotänzer, Choreograph und Schauspieler beim Film hauptsächlich auf der Bühne. Mit seinem Ensemble unternimmt er weltweite Tourneen: 18 Jahre lang bereist er auf unzähligen Gastspielreisen mit dem senegalesischen National-Ballett Europa, Asien, Afrika sowie Nord- und Südamerika. Tanzlehrer Mamadou Fall versteht sich als Hüter der afrikanischen Tradition. Seit 1990 lebt Mamadou in München, wo er als Lehrer für traditionellen Afrikanischen Tanz viele begeisterte Schüler unterrichtet. In Insiderkreisen gelten Tanzstunden bei Mamadou, begleitet von Trommelmusik live, nicht nur als Geheimtipp, sondern auch als einmaliges Kulturereignis. Mamadou ist einer der wenigen Tanzpädagogen, der noch sämtliche traditionelle Tanzformen (Wolof, Serrer, Djola, Malinke) des kulturell so reichen Westafrika und seines Heimatlandes Senegal beherrscht. “Die Kultur ist das, was man auf keinen Fall vergessen darf:” sagt Mamadou überzeugt. Für ihn muss der Künstler als Kulturträger ein Vorbild sein.